„Ein Kind kauert in sich zusammengezogen auf einer Treppenstufe, das Gesicht verborgen, die Knie angezogen; das Bild ist in Kohle gezeichnet, Licht fällt schräg ins Bild wie eine schwache Entschuldigung. Die Leere des Raums um das Kind ist fast greifbar. Herrmann zeichnet mit dem Minimum an Mitteln das Maximum an Schutzlosigkeit: Was kein Bett und kein Zimmer hat, sucht im Winkel des Treppenhauses einen Rand der Welt.“
Künstler
Andreas Herrmann
Jahr
2010
Medium
Kohle auf Papier
Format
90 × 70 cm
Kategorie
Zeichnung
