„Ein bärtiger Mann und zwei Frauen in Reifröcken sitzen an einem kleinen Schachtisch, der Bildrahmen gleicht dem einer Briefmarke. Das Bild wirkt wie aus einem Sammelalbum, ein Souvenir von einem Nachmittag des 19. Jahrhunderts, das niemand mehr kennt. Herrmann rahmt das Spiel im Spiel: Das Schachbrett entscheidet Kleinlichkeiten, während das Leben außerhalb des Spiels sein eigenes Spiel lebt, innerhalb des Rahmens, der die Briefmarke begrenzt, in dem jeder und jede seinen/ihren eigenen Zug macht.“
Künstler
Andreas Herrmann
Jahr
2018
Medium
Öl/Acryl auf Leinwand
Format
100 × 100 cm
Kategorie
Malerei
